Oberst Johannes Arndt
Oberst Johannes Arndt

Oberst Johannes Arndt
Kommandeur des I./ Infanterie-Regiment 16 (01. September 1941 - 31. Juli 1942)

07.10.1906 geboren in Bromberg / Preußen
01.03.1924 Eintritt 4. Kompanie / 4. (Preuß.) Infanterie-Regiment
01.06.1924 1. Kompanie / 4. (Preuß.) Infanterie-Regiment
01.10.1926 Kommandierung zum Nachrichtenzug / I. Bataillon / 4. (Preuß.) Infanterie-Regiment
01.04.1928-01.10.1928 Kommandierung zum Unteroffiziers-Anwärter-Lehrkommando / Neustettin
01.07.1930 versetzt in den Stab I. Bataillon / 4. (Preuß.) Infanterie-Regiment
01.02.1932 versetzt 2. Kompanie / 4. (Preuß.) Infanterie-Regiment
21.06.1934-05.07.1934 Kommandierung zum Offiziers-Vorbereitungs-Lehrgang / Stettin-Kreckow
01.09.1934 versetzt als Vorkommando nach Neumünster
01.10.1934 1. Kompanie Infanterie-Regiment Neumünster
01.01.1935 Nachrichtenoffizier und Führer des Stabspersonal III. / Infanterie-Regiment Neumünster
23.09.1935 mit Wirkung vom 1.10.1935 zum Infanterie-Regiment 16 kommandiert
15.10.1935 Regiments-N.O. / Infanterie-Regiment 16
06.10.1936 Stab / Infanterie-Regiment 16
01.04.1937 Chef 6. Kompanie / Infanterie-Regiment 16
10.07.1938-10.08.1938 Offiziers-Lehrgang an der Kriegsschule
10.11.1938 Chef 12. (MG) Kompanie / Infanterie-Regiment 16
03.04.1939-05.04.1939 Lehrgang am MG-34 / Infanterieschule Döberitz
17.11.1940 Adjutant / Infanterie-Regiment 16
01.09.1941 mit der Führung des I. Bataillon / Infanterie-Regiment 16 beauftragt
01.10.1941 Kommandeur I. Bataillon / Infanterie-Regiment 16

15.06.1942 im Wehrmachtbericht genannt:
Im Kampf um Sewastopol haben sich bei der Wegnahme des Forts Stalin ein Bataillon einer niedersächsischen Infanteriedivision unter Führung des Majors Arndt,.....besonders ausgezeichnet, (am 13.6.1942 laut Op. Meldung AOK 11 / Süd)

01.08.1942 Führer Infanterie-Ersatz-Regiment 22
01.10.1943 Führer, dann Kommandeur Grenadier-Regiment 391
20.04.1944-13.05.1944 Erholungsurlaub
16.07.1944 4. Armee / II. Armee-Korps meldet um 00.50 Uhr an OKH / PA / AG /P 5, daß Oberst Arndt,
Kommandeur Grenadier-Regiment 391, am 6.7.1944 gefallen
21.07.1944 laut Mitteilung des in der Führerreserve befindlichen Oberst Heysing (Kommandeur
Grenadier-Regiment 401) ist Oberst Arndt am 6.7.1944, 19.55 Uhr, bei Molidesno (Ostfront) gefallen

Orden und Ehrenzeichen:
23.02.1944 Ritterkreuz (2695) als Oberstleutnant und Kommandeur Grenadier-Regiment 391
02.10.1936 Dienstauszeichnung III. und IV. Klasse
18.05.1940 Eisernes Kreuz II. Klasse
03.08.1941 Eisernes Kreuz I. Klasse
15.06.1942 Anerkennungsurkunde (1078) als Major und Kommandeur I./ IR 16 für die Tat bei Sewastopol am 13.6.1942
02.02.1942 Deutsches Kreuz in Gold (68/3) / Hauptmann jetzt Major und Kommandeur I./ IR 16

Oberst Johannes Arndt

Beförderungen:
20.05.1926 Oberschütze
20.10.1927 Ernennung zum Unteroffiziers-Anwärter
01.04.1928 Gefreiter
01.04.1930 Obergefreiter
01.05.1930 Unteroffizier
01.05.1932 Feldwebel
31.10.1932 Ernennung zum Oberfeldwebel-Anwärter
01.08.1933 Oberfeldwebel
01.09.1934 Oberleutnant mit Rangdienstalter als Leutnant vom 1.9.1930 / als Oberleutnant ein Rangdienstalter vom 1.7.1933
20.04.1937 Hauptmann -2100- mit Wirkung vom 1.4.1937 und Rangdienstalter vom 1.4.1937 (26)
23.01.1942 Major -1070- mit Wirkung vom 1.1.1942 und Rangdienstalter vom 1.1.1942 (17)
01.11.1942 Oberstleutnant (Rangdienstalter) (77)
01.05.1944 Oberst (Rangdienstalter) (5b)

'"Oberst Johannes Arndt hatte bereits vor Sewastopol hervorragende Leistungen vollbracht und übernahm das Grenadier-Regiment 391 in einer krisenhaften Zeit an der Leningrader Front. Der russische Großangriff am 15.1.1944 brachte bedrohliche Lagen, denn der Russe versuchte, durch einen gleichzeitigen Stoß aus Leningrad und dem Oranienbaumer Kessel die Leningradfront der deutschen Heeresgruppe Nord zum Einsturz zu bringen. Johannes Arndt verhinderte südlich Leningrad durch seine Tapferkeit und Entschlossenheit die Einschließung zweier deutscher Divisionen. Die 126. Infanterie-Division und die 9. Luftwaffen-Feld-Division konnten sich zurückziehen, da dem XXX. Gardekorps der 42. sowjetischen Armee der Durchbruch bei der 170. Infanterie-Division nur bis zu einer Tiefe bis zu 2,6 km gelang. Dadurch wurde wertvolle Zeit gewonnen, Reserven heranzuführen."

Für diese wichtige Tat zur Stabilisierung der Heeresgruppe Nord erhielt Johannes Arndt am 23.02.1944, als Oberstleutnant und Kommandeur des Grenadier-Regiments 391, das Ritterkreuz.


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